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Wien

:: Wasser erleben in den Museen der Wiener Wasserwerke

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Wasser erleben in den Museen der Wiener Wasserwerke

Für glasklares Trinkwasser: Stadt Wien investiert 13 Millionen Euro pro Jahr in den Schutz der Quellen

Die Quellschutzwälder sind Qualitätsgarant für hervorragendes, glasklares Trinkwasser. "Jährlich investiert die Stadt 13 Millionen Euro in den Schutz der Quellen", betont Umweltstadträtin Ulli Sima. Das gesamte verwaltete Quellschutzgebiet ist dabei mit 32.500 Hektar übrigens fast so groß wie Wien selbst. Zwei Hochquellenleitungen bringen das frische Wasser aus den Alpen (Rax, Schneeberg und Hochschwab) direkt in die Millionenstadt. Zehn Kubikmeter reinstes Quellwasser strömen pro Sekunde aus dem Berg. Das ist so viel Wasser, dass das große Sportbecken im Stadthallenbad in zehn Minuten voll wäre. Woher genau das Wiener Wasser kommt, welchen Weg fließt es und wie es geschützt wird - all das kann man in den Museen der Wiener Wasserwerke erfahren: Im Museum "HochQuellenWasser" in Wildalpen und im Wasserleitungsmuseum Kaiserbrunn.

Wildalpen: Multimedialer Museumsspaß, nachgebauter Stollen und Besichtigung Kläfferquelle

Anlässlich des 100jährigen Jubiläums der II. Hochquellenleitung wurde am 11. September 2010 das Wasserleitungsmuseum in Wildalpen (Steiermark) rundum erneuert und unter dem Namen Museum "HochQuellenWasser" neueröffnet. Ein besonderes Highlight ist der 3D-Film über die II. Hochquellenleitung am Beginn des Museumsrundgangs: Dessen Bau und Geschichte sowie die wesentlichen Aspekte der Geologie und des Quellschutzes bilden die thematischen Schwerpunkte des Museums. An interaktiven Stationen können sich die Besucher rund ums Thema Wasser informieren. "Die Zusammenhänge zwischen dem strengen Quellschutz und der hohen Wasserqualität sind mit Hilfe der modernen Museumsdidaktik gut greifbar", unterstreicht Wolfgang Zerobin, Betriebsvorstand der MA 31 - Wiener Wasserwerke. Ein Teil der Ausstellung wurde von der Kunstabteilung des Schulzentrums Herbststraße kreativ gestaltet und zeigt den Weg des Wassers künstlerisch interpretiert. Beim Durchqueren des nachgebauten Stollens können die Bedingungen im Inneren der Hochquellenleitung mit allen Sinnen wahrgenommen werden.

Weiters kann auch die Kläfferquelle besichtigt werden. Sie ist eine der größten Trinkwasserquellen Europas und entspringt 14 Kilometer von Wildalpen entfernt im Steirischen Salzatal. Zu Zeiten der Schneeschmelze und nach starken Niederschlägen können auf einer Länge von 300 Metern wunderschöne Wasserfälle bestaunt werden. Die Besichtigung ist für Gruppen ab zehn Personen in Verbindung mit einem Museumsbesuch nach Anmeldung kostenlos möglich.

Infos: www.wien.gv.at/wienwasser/wildalpen/

Kaiserbrunn: Ursprung der Wiener Wasserversorgung und Besichtigung Kaiserbrunnquelle

Im über 100 Jahre alten Gebäude des ersten Wasseraufsehers dokumentieren Pläne, Bilder, Fotos und Exponate vom Bau der I. Wiener Hochquellenleitung die Entstehungsgeschichte der Wiener Wasserversorgung. Die kürzlich modernisierte Ausstellung zeigt darüber hinaus den aktuellen Stand der Wasserversorgung Wiens, die Qualitätssicherung des Trinkwassers und die Karstforschung. Ein Film über die Anlagen und den Betrieb der Wasserversorgung bietet einen Blick hinter die Kulissen der Wasserversorgung. Den Höhepunkt jeder Museumsführung bildet die Besichtigung der Kaiserbrunnquelle, die einst als erste Quelle nach Wien geleitet wurde. Sportliche verbinden den Museumsbesuch und die Quellbesichtigung mit einer Wanderung entlang des Wasserleitungswanderweges. Durch das wildromantische Schwarzatal führt der Weg über Brücken und Leitern - immer entlang der Trasse der I. Hochquellenleitung.

Infos: www.wien.gv.at/wienwasser/aktiv/kaiser.html

Öffnungszeiten der Museen

Broschüre zu den Museen kann man kostenlos bei den Wiener Wasserwerken unter 59959 31006 bestellen.

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