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Wien

:: Impfansturm ebbt weiter ab, kaum Wartezeiten an Impfstellen

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Impfansturm ebbt weiter ab, kaum Wartezeiten an Impfstellen

Am Mittwoch, im Rahmen eines Mediengesprächs mit Dr. in Ursula Karnthaler von der Wiener Landessanitätsdirektion und Dr.in Susanne Drapalik vom Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV), wurden aktuelle Zahlen zur Neuen Grippe und die Vorbereitungen des Wiener Krankenanstaltenverbundes präsentiert.

Waren es vergangenen Donnerstag noch über 6.800 Personen in Wien, die sich gegen die Neue Grippe impfen lassen wollten, kamen gestern, Dienstag, nur 2.532 Personen in die 21 Wiener Impfstellen. Der Impfansturm ebbt damit weiter ab. Daher gebe es derzeit auch keine langen Wartezeiten an den Impfstellen, erklärte Dr.in Ursula Karnthaler von der Wiener Landessanitätsdirektion. Es wurden gestern, Dienstag, insgesamt 30 Neuerkrankungen an Neuer Grippe gemeldet. Damit sind seit April 2009 663 Fälle in Wien aufgetreten. "Die Altersverteilung ist dabei unverändert. 80 Prozent der Erkrankten sind unter 35 Jahre alt", so Karnthaler.

Wiener Krankenanstaltenverbund bestens aufgestellt

"Der Wiener Krankenanstaltenverbund hat sich für die beginnende Grippewelle mit bestmöglichen Vorsorgemaßnahmen sehr gut aufgestellt", so Dr.in Susanne Drapalik, Leiterin der Stabsstelle Sofortmaßnahmen im KAV. Basierend auf dem Wiener Pandemieplan wären seit dem Bekanntwerden der H1N1-Pandemie in Abstimmung mit der Landessanitätsdirektion zahlreiche Vorbereitungen getroffen worden. "Für alle Häuser ist ein einheitliches Vorgehen im Umgang mit influenzaerkrankten Personen vorgegeben - wie räumliche Trennung von Verdachtsfällen oder das Eröffnen von Grippestationen zur Unterbringung von InfluenzapatientInnen", erklärte Drapalik. Mehrsprachige Broschüren in den Ambulanzen, die bestehende Hygienemaßnahmen eindrücklich in Erinnerung rufen sollen und ausreichende Vorräte von Schutzmasken, Medikamenten und Handschuhen seien jedenfalls vorhanden.

Seit Bekanntwerden der H1N1-Infektion wurden in Wien 100 PatientInnen stationär behandelt. Davon waren drei auf einer Überwachungsstation, eine Person wurde kurzfristig beatmet. Basierend auf den Wiener Pandemieplan werden PatientInnen vorrangig in drei Krankenhäusern stationär behandelt: im Kaiser Franz Joseph-Spital, Otto Wagner Spital und im Wilhelminenspital. "Sollte die Zahl der aufnahmepflichtigen Patientinnen ansteigen, können wir jederzeit auch in anderen Krankenhäusern die dafür vorgesehenen Grippestationen aktivieren. Diese Maßnahme ist derzeit aber nicht notwendig", meinte Drapalik abschließend.

Regelmäßige Aussendungen zum Thema Neue Grippe erfolgen über die Rathaus-Korrespondenz, Infos und aktuelle Impf-Wartezeiten sind auf www.grippeimpfung.wien.at abrufbar. Insgesamt sind etwa 400 MitarbeiterInnen, wie etwa ÄrztInnen und SanitäterInnen, an den Impfstationen im Einsatz.

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