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Wien

:: "StartWien": Integrationsprogramm weiter auf Erfolgskurs

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"StartWien": Integrationsprogramm weiter auf Erfolgskurs

Frauenberger: "'StartWien' ist der Grundstock, damit das Zusammenleben in Wien gut funktioniert"

"StartWien", das Wiener Programm zur Integrationsbegleitung von NeuzuwanderInnen erfreut sich ungebrochenen Zulaufs. Seit Oktober 2008 haben 7.520 Personen an den freiwilligen Integrationsmaßnahmen der Stadt Wien teilgenommen. Das Wiener Vorzeigeprojekt wurde 2010 mit dem "Österreichischen Integrationspreis" und dem "ESIS - europäischen Sprachinnovationssiegel" ausgezeichnet.

Rascher Einstieg in Deutschkurs und in den Arbeitsmarkt

Im Rahmen von "StartWien" erhalten NeuzuwanderInnen ein Startcoaching. Bei dieser Erstberatung in der Muttersprache ab Einwanderung geht es primär darum, den richtigen Deutschkurs zu finden und einen raschen Einstieg in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Fixer Bestandteil von "StartWien" sind weiters der "Wiener Bildungspass" inklusive Sprachgutscheine sowie Info-Module zu wichtigen Themen, wie Wohnen, Bildung und Zusammenleben. Die Informationsveranstaltungen finden jeden zweiten Samstag im Monat in der VHS-Favoriten statt. Dazu Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger: "Mit "StartWien" ist der Grundstock gelegt, dass alle, die neu nach Wien kommen, so rasch als möglich Deutsch lernen, in unserer Stadt Fuß fassen und sich erfolgreich integrieren."

"StartWien": besonders hohe Teilnahme von ZuwanderInnen aus der Türkei

Allein im Jahr 2010 haben an "StartWien" 2.467 Personen, das sind 90 Prozent aller nach Wien neu Zugewanderten, teilgenommen. Im ersten Halbjahr 2011 waren es 1.567. Dabei liegen aus der Türkei Zugezogene mit 96 Prozent an der Spitze, gefolgt von Philippinen mit 95 Prozent und Chinesen mit 93 Prozent.

Frauenberger: "Wollen in Wien die besten Hände und Köpfe"

"Ein sehr großer Prozentsatz der neu Zugewanderten ist hochqualifiziert und hat ein hohes Interesse am Aufschwung der Stadt beizutragen. Als Stadt haben wir die Verantwortung, dieses Potenzial so schnell wie möglich zu nützen," so Frauenberger. Qualifizierte Zuwanderung ist, wie kürzlich auch von der Zuwanderungskommission bestätigt, notwendig, damit Wien sich wirtschaftlich weiter entwickeln und international erfolgreich sein kann. Frauenberger: "Die Vielfalt an Fähigkeiten und Kompetenzen gerade auch der jungen Menschen, egal ob hier schon länger ansässig oder zugewandert, sind für die Zukunft unserer Stadt unverzichtbar. Wir richten unsere Strategien daher darauf aus, damit sich die besten "Hände und Köpfe" für Wien entscheiden."

Ausweitung auf EU-BürgerInnen - wichtiger Schritt in Vorbereitung auf Arbeitsmarktöffnung

Da, wie auch die ExpertInnen der Wiener Zuwanderungskommission bestätigen, die Migration aus den EU-Staaten weiter zunehmen wird, wurde "StartWien" im Jänner dieses Jahres auf alle EU-Staaten erweitert. "Das war auch ein wichtiger und notwendiger Schritt in Vorbereitung auf die Arbeitsmarktöffnung im Mai", wie die Wiener Integrationsstadträtin betont.

Hitliste: Infomodul "Arbeit", gefolgt von "Zusammenleben"

Nicht nur der Spracherwerb oder Informationen sowie zum Arbeitsmarkteinstieg sind entscheidend für neu Zugewanderte. Wichtig für einen guten Start in Wien ist gerade auch das Wissen um die Spielregeln des Alltags, die ebenfalls gezielt im Rahmen von "StartWien" vermittelt werden. Damit soll von Beginn an verhindert werden, dass aus kulturellen Missverständnissen Spannungen im Zusammenleben entstehen.

Die Hitliste der meistbesuchtesten Infomodule zeigt, dass genau diese Themen auch den Neuzuwandernden besonders wichtig sind: So liegt gemessen an der BesucherInnenzahl das Infomodul "Arbeit" an erster Stelle, gefolgt vom Modul "Zusammenleben".

"Die Menschen wollen einen guten Einstieg in einen Job und sie sind daran interessiert, mit den WienerInnen gut zusammenzuleben - das und die gemeinsame Sprache sind die wichtigsten Voraussetzungen für einen erfolgreichen Integrationsweg jeder/jedes einzelnen. "StartWien" ist jedenfalls ein Meilenstein auf dem Weg zu unserem integrationspolitischen Ziel, das lautet: Alle WienerInnen sollen in Vielfalt respektvoll zusammenleben und eine gemeinsame Sprache sprechen, getragen von einer klaren Haltung gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit", so Frauenberger abschließend.

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