:: Bisamberg - Vielfalt am Rande der Großstadt
Bisamberg - Vielfalt am Rande der Großstadt
Forschungsabend im Nationalparkhaus in der Lobau
Er ist ein einzigartiges Naturjuwel am Rande der Millionenstadt: der Bisamberg. Ihm gewidmet ist ein Forschungsabend des Forstamts der Stadt Wien am 3. Mai im Nationalparkhaus in der Lobau. Im Mittelpunkt stehen die charakteristischen Trockenrasen. Sie sind in diesem Gebiet Rückzugsgebiete für viele wärmeliebenden Tierarten.
Sicherung der reichen VielfaltDie Landschaft des Bisambergs ist geprägt von Hohlwegen, Weingärten, Wiesen und Wäldern. Wesentlichen Anteil an der Kulturlandschaft haben die arten- und blütenreichen Trockenrasen, die sich durch das trockene und heiße Sommerklima und die kargen Standortverhältnisse entwickeln konnten. In den vergangenen Jahrzehnten drohten die Trockenrasen zu verschwinden. Maßnahmen, wie die Entfernung von Gehölzen für die lichtbedürftigen Gräser und Kräuter im Bereich der Trockenrasen und die neuerliche Beweidung mit Ziegen sichern jedoch die reiche Vielfalt an Lebensformen am Bisamberg.
Details zum EventVortrag von DI Heinz Wiesbauer, Projektkoordinator "Life-Natur Projekt Bisamberg Habitat Management".
Anschließende Diskussion mit Ing. Albert Payr, Revierleiter der MA 49-Forstamt und Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien, und Erich Killian, Forstaufseher der MA 49-Forstamt und Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien.
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