:: Gebührenerhöhungen in Wien: Sorge um den Wirten ums Eck
Gebührenerhöhungen in Wien: Sorge um den Wirten ums Eck
Angesichts der Abgabenerhöhungen der Stadt Wien gehen die Wogen hochWien - Die Pläne für weitere Gebührenerhöhungen der Stadt Wien stoßen auf heftige Kritik. Die Wirtschaftskammer (WK) fürchtet einen Schaden für den Wirtschaftsstandort, die FP bangt um die Klein- und Mittelbetriebe, die VP betont, für die U-Bahn bekomme die Stadt seit Jahren Mittel vom Bund, die Zusatzbelastung für Betriebe durch die Erhöhung der U-Bahn-Steuer sei abzulehnen.
Neben der U-Bahn-Steuer werden die Ortstaxe und die mit den ORF-Gebühren eingehobene Landesabgabe erhöht, außerdem die Gebrauchsabgabe, die bei der Benützung öffentlichen Raums, etwa bei Schanigärten, fällig wird.
Wilhelm Turecek, Obmann der Fachgruppe Gastronomie der WK Wien, kann sich eine "wirtschaftlich vertretbare" Staffelung der Schanigarten-Gebühren durchaus vorstellen. Obwohl eine Einteilung rein nach Bezirken auch Ungerechtigkeiten mit sich bringen könne. In weniger guter Lagen in den Außenbezirken bringe ein Schanigarten außerdem keinen zusätzlichen Umsatz: "Die Wirte verkaufen dadurch kein Krügerl mehr." Die Gäste würden sich in der schönen Jahreszeit nicht ins Lokal setzen, wenn draußen kein Tisch frei ist, so Turecek.
Preiskampf sei schon jetzt hart
Abgelehnt wird die geplante Abgabenreform von Peter Dobcak. Der Wirteobmann im Wirtschaftsbund sieht darin einen Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz.
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