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Feste

:: Allerheiligen

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Festgedanke:

Wir sind mit den Heiligen zur Gemeinschaft der Kirche verbunden. Heilige sind uns auf verschiedene Weise Vorbild und Fürsprecher. Wir gedenken aller Heiligen (=Allerheiligen) Märtyrer nicht nur Märtyrer - eben aller Heiligen, besonders an diesem Tag auch jener, die nicht im Kalender der Kirche stehen, und Verstorbener, die schon zur Vollendung gelangt sind. Liturgiefarbe, auch an Allerseelen ist violett.

Seit wann feiert man?

In den östlichen Kirchen feierte man seit dem 4. Jhdt. zur Verehrung der Märtyrer, genannt "Herrentag aller Heiligen" am Oktavtag von Pfingsten.

Besonderes Ansehen galt damals den Märtyrern, die für ihr christliches Bekenntnis ihr Leben opferten, in Zeiten der Verfolgung durch die röm. Kaiser. Es galt, nach den vielen Verfolgungen von Märtyrern nur ja keinen zu vergessen. Man wollten sich im Nahbereich der Märtyrergräber bestatten lassen, denn bei der Auferstehung am Jüngsten Tag wollte man so sogleich in ihrer Nähe sein. An der Stelle mancher Märtyrergräber erbaute man später Kirchen.

In der orthodoxen Kirche wird Allerheiligen heute wie einst am 1. Sonntag nach Pfingsten begangen. Das Pfingstfest, an dem die Herabkunft des heiligen Geistes gefeiert wird, gilt auch als "Geburtsfest" der Kirche.

Am 13. Mai 610 weihte Bonifatius IV. das Pantheon in Rom, den »Tempel für alle Götter", zu einer christlichen Kirche, die der Jungfrau Maria und allen Märtyrern gewidmet wurde. Die Erinnerung an dieses Kirchweihfest wurde von verschiedenen Gemeinden zu unterschiedlichen Zeiten begangen.

Mit Beginn des 8. Jhdt. manifestiert sich das Datum Allerheiligen vom gallischen Raum ausgehend am 1. November. Offenbar durch den Einfluss irisch-schottischer Wandermönche kam es schließlich am 1. November im 9. Jhdt. auf unseren Kontinent.

Anno 835 wurde es in diesem Sinne von Papst Gregor IV. eingeführt und bereits in westl. Kirchen auch gefeiert. Bis heute ist er das Datum des Hochfestes, der 1. Nov., geblieben.

stadtwien.netBrauchtum

Das folgendes meist bereits am 1. Nov. dem Allerheiligentag geschieht, hat nur praktische Gründe, da der 2. Nov., also der Allerseelentag, kein Feiertag ist, nämlich:

Friedhofsgräber werden von den Angehörigen mit Grün und Blumen (Astern und Chrysanthemen) geschmückt, eine Kerze (das Seelenlicht) entzündet das dann auch an Allerseelen leuchtet. Diese leuchtende Kerze ist das Symbol des "Ewigen Lichtes" das den Verstorbenen leuchte.

In Bayern, nicht nur dort, findet Nachmittags Gräbersegnung u. Gräberumgang statt. Darum wird dort im Volk Allerheiligen oft mit Allerseelen gleichgestellt.

Mit dem Allerheiligentag endete einst das alte Wirtschaftsjahr. Das neue begann mit Martini.

Angemerkt sei noch...
Im irischen Einflussbereich (USA) haben sich vorchristliche Brauchelemente erhalten, analog den Saturnalien vor dem röm. Neujahr. Am Halloween, dem Vorabend der Heiligen (= hallows), wird heiteres Brauchtum gepflegt. Das einst in die USA exportierte und von dort nun wieder nach Österreich, Deutschland usw. schwappende Halloween-Brauchtum hat mit Allerheiligen nur noch wenig bis nichts gemein. Es ist primär eine Mischkulanz aus Walpurgisnacht, Fasching (Karneval) und Silvester in Verbindung mit Kürbisköpfen. Ein Party-Gag oder eine Art Winterkarneval. Und die Geschäfte freut es....

Das meint der Bauernkalender: Bauernkalender

Quelle: www.kirchenweb.at



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