03.03.2007
Hoffnungsschimmer für Vindobona?
Einen Hoffnungsschimmer könnte es für die derzeit geschlossene Kabarettbühne Vindobona geben. Der Besitzer arbeitet angeblich an einer Lösung der Finanzmisere.
Vindobona sucht Sponsoren
"Wir arbeiten daran, das Vindobona zu retten", betonte Betreiber Wolfgang Gratzl gegenüber der APA. Er ist zuversichtlich, dass das auch gelingen wird. Er könne allerdings nicht sagen, ob es sich um Tage oder Wochen handle, bis er ein neues Konzept präsentieren könne. Sollten Geldgeber gefunden werden, könne man in wenigen Wochen den Spielbetrieb wieder aufnehmen und das Gebäude, über dessen Renovierungskosten Gratzl gestolpert war, noch vor dem Sommer fertig stellen.
Angebot der Stadt aufrecht
Aus dem Büro von Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (SPÖ) hieß es, man habe vom Vindobona-Chef nichts Neues gehört.
Sollte Gratzl Interesse an der von der Stadt vorgeschlagenen Auffanglösung haben, müsse man neue Gespräche führen.
Teure Sanierung
Gratzl hatte das Haus am Wallensteinplatz 1998 übernommen. Nach 20 Jahren Theaterbetrieb war das Vindobona zuletzt so desolat, dass eine Sanierung notwendig wurde.
Laut Gratzl hatte die ursprüngliche Kostenschätzung 2,1 Millionen Euro betragen. Bald sei jedoch klar gewesen, dass für die Arbeiten in dem alten Gebäude drei Millionen Euro notwendig seien.
Quelle: ORF
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